Ferienreise nach Fehmarn vom 29.05. bis 03.06.2017

Weitere Impressionen finden Sie hier

Reisebericht Kyffhäuser Land- Juni 2016

Wir fuhren in einen Bus mit fünf Frauen und einem Mann zu unserem Urlausort Bendeleben. Dort erwarteten uns Einzelzimmer im Herrenhaus eines barocken Gutshofs. Dazu gehörte eine Orangerie mit Lustgarten; ein 250 Jahre alter Schlosspark mit mehreren Teichen und einem Schloss, in dem sich heute ein Altersheim befindet;

 

Ställe, Scheunen und ein paar Riesentraktoren samt Silos.

 

Unsere Gastwirte waren das Bauernehepaar Werner mit eigenen Schweinen, Pferden, Hühnern und Gemüseanbau. Herr Werner sagte zu uns: Die Arbeit als Bauer macht Spaß, ist aber undankbar und unterschätzt.

Barbarossahöhle

Diese Höhle wurde erst 1865 entdeckt. Seitdem ist sie eine Schauhöhle. Es war pechfinster und bitterkalt, 8°C. Die Seen in der Höhle waren so klar, dass die Decke sich darin sehr tief spiegelte. In der Decke entdeckten wir Alabaster-Augen. Daraus machte man früher Kirchenfenster. Wie aus dem nichts stießen wir auf den schlafenden König Barbarossa. Seine rote Lockenpracht wallte über ihn. Dann setzte er sich plötzlich mit einer goldenen Krone auf, war wach und schäkerte mit uns. Der Fußweg von Bendeleben zur Höhle und zurück war besonders sommerlich heiter und rief lauter "Ah´s" und "Oh´s" hervor.

Kyffhäuser Denkmal

Dieses preußische Nationaldenkmal wurde von den Kriegern und Soldaten für

Wilhelm I von Hohenzollern, *1797 - U1888,  nach seiner Proklamation 1871 und seinem Tod 1888 errichtet.

Es zeigt ihn in Bronze als Heerführer auf einem mächtig hohen Ross, etwa fünfmal so groß wie ein Mensch.

Ungefähr 15 m tiefer sitzt in den Fels gehauen der beliebte König aus dem frühen Mittelalter Friedrich I, *1122 - U1190, Herzog von Schwaben, römisch- deutscher König und Kaiser, genannt Barbarossa.

Er wurde für seine Gesetzgebung, Verwaltung und Förderung der Universitäten geschätzt. Nun sitzt er dem Mythos nach schlafend seit hunderten von Jahren in der Kyffhäuserhöhle auf seinem Thron an einem Tisch aus Stein. Alle einhundert Jahre wacht er kurz auf und plant, die Herrschaft mit seinen Getreuen wieder aufzurichten. Er schickt er einen Zwerg hinaus, welcher nachsehen soll, ob die Raben noch immer um den Berg herumfliegen. Ist dies der Fall, muß er weitere hundert Jahre schlafen.

In der daneben stehenden Oberburg sahen wir uns ein Raubritter- Klosett  an, das senkrecht in die Tiefe führte.

Die Besichtigung fand bei Wind und Regen statt.

Königspfalz Tilleda

An einem Samstag gingen wir auf ein Mittelalterfest auf der Königspfalz Tilleda.

Eine Pfalz ist die Herberge der sog. Reisekaiser im frühen Mittelalter, die durch  persönliche Präsenz mitsamt Hofstaat und mitgebrachten Reichsinsignien ihre Herrschaft im Reich durchsetzten. Reste der umfangreichen Wohn- und Wirtschaftsgebäude und der Festung waren auf dem großen grünen Areal erhalten. Dort verbreitete sich eine mittelalterliche Gesellschaft aus Männern, Kindern und Frauen in weißen Zelten. Sie führten uns altes Handwerk vor, fochten in einer Schlacht martialisch gerüstet, miteinander und spielten mittelalterliche Musik, zu der Kinder tanzten.

 

An einem Nachmittag lockte uns der Stausee in Kelbra, der uns mit einem großen leeren Freibad und warmen Wasser zum Baden einlud.

 

In Bad Frankenhausen besuchten wir noch ein Nationaldenkmal der DDR: das Panoramamuseum für Frühbürgerliche Revolution in Deutschland von Werner Tübke, einem Leipziger Maler und Kunstprofessor und ein Soleheilbad.

Am letzten Tag sahen wir uns den Tierpark und Riesenspielplatz in Possen an.

 

S. Weiß, 24.6.2016

Gruppenreise zur BUGA 2015

Unsere diesjährige Klientenreise vom 30.08. – 04.09.2015  führte uns zur BUGA  an der Havel.

 

Reisebericht von Frau Susanne Weiß

 

Die BUGA (Bundesgartenausstellung) ist auf fünf verschiedene Orte an der Havel bei Brandenburg verteilt, von denen wir drei besichtigt haben: Premnitz (Band der Spiele), Brandenburg (Marienberg und Packhof) und Rathenow (Optik- und Weinbergpark).

 

In Premnitz wanderten, Renate und ich, bei glühender Sonne unter einem Regenschirm umher. Die anderen, Gerald und Ralf, Fr. Kutz und Fr. Hartmann spielten mit Leidenschaft Bocchia oder Boule. Fr. Kutz kannte die Regeln.

Wir lagen auf großen Sitzsäcken oder besser Liegesäcke oder Sackliegen.

 

In Brandenburg spazierten wir bei kühlem Sonnenschein auf dem Marienberg und im Humboldthain herum und machten einen Stadtbummel durch die Hauptstraße. Dann genossen wir die vielfältigen Blumenarrangements auf dem Packhof und fläzten uns im Schatten auf Schaukelliegen.

 

In Rathenow waren die prächtigsten Gärten und Blumenbeete angelegt. Darüber schaukelte die schöne, silberne Weinbergbrücke, die im Schwung über einen Altarm der Havel führte. Dort machten wir eine Floßfahrt mit redseligem Flößer.

 

Wir waren millionärsmäßig, mit Pool, in Wusterwitz untergebracht und haben uns  „zu Hause“ und im Restaurant verpflegt.

Wir haben Kraft und Motivation bis zum nächsten Jahr getankt, wo wir dann gerne auf die nächste Reise hoffen zu gehen.

Impressionen von unserer Fahrt nach Boltenhagen/Ostsee vom 1.9. - 5.9. 2014

Von R. Masslow und S. Weiß


















An einem regnerischen Montag saßen wir um 10 Uhr alle im gemütlichen Bus - Ralf, Gerald,  Johanna, Renate und Susanne- auf den Vordersitzen Frau Kutz und Frau Buron.

Nach einigen Stunden kehrten wir in ein gepflegtes Gartenrestaurant ein. Das Essen dort war sehr gut.

Dann erreichten wir bald unser Domizil in Boltenhagen, eine zweistöckige Haushälfte und bezogen unsere Betten.

Danach teilte sich die Gruppe zum Erkunden des Ortes und zum ersten Blick aufs Meer.

Ein sehr verdienstvoller Teil ging einkaufen und am Abend konnten wir am Familientisch Abendbrot essen.

Abwaschen und Tischdecken war die ganze Zeit wegen genügend williger Hände kein Problem.

Boltenhagen besteht aus einer langen Straße am Saum des Strandes und enthält im Zentrum ein Kurhaus, eine Kurmuschel (für die Kurkonzerte) und ein Eisenbähnchen, das zur Steilküste fährt. Wenn man Boltenhagen durch den Kurpark durchwandert, stößt man auf herrliche, alte Urlaubsvillen aus der Gründerzeit.

Dazwischen gab es viele Restaurant und Andenkenläden, wo Renate gleich am ersten Tag einen Teller mit einer Ansicht von Boltenhagen erstand.

Morgens empfing uns Sonnenschein und Strandkühle. Wir machten von den Landungsbrücken aus Bootsfahrten zu der Insel Poel, die andere führte an die Steilküste.

Einen Teil der Zeit verbrachten wir am Strand, wo ein herrliches Licht leuchtete und balsamische Winde wehten. Wir spielten Ball, tranken viel mitgebrachten Kaffee und lasen die Ostseezeitung. Mittags aßen wir selbstgekochtes Essen oder gingen ins Restaurant. Am Abend gingen wir in der Dämmerung über Wiesen und den Deich, die Männer spielten mit Johanna Gesellschaftsspiele.

Der Fernseher funktionierte zum Glück von Anfang bis Ende nicht.

Am letzten Tag, auf der Rückfahrt, besuchten wir Lübeck: Marzipanmuseum, Thomas Mann Geburtshaus, Hafenrundfahrt und Mittagessen standen auf dem Programm.

Johanna war guter Dinge, Ralf und Gerald kavaliersmäßig höflich und früh auf den Beinen, Renate und Susanne wie Paul und Klärchen unterwegs.

 

Am Ende kehrten wir gut erholt und fröhlich nach Berlin zurück.

 

Susanne und Renate